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Wir kehrten an die Küste zurück und fanden dort wieder Nebel vor. Weiter ging es nördlich in Richtung "Sao Pedro de Moel", wo wir auf der Hinfahrt kurz einen vielversprechenden Stellplatz gesehen hatten. Wir fuhren die 60 KM dorthin im Nebel. Das schien die Portugiesen nicht gestört zu haben, da alle Parkplätze, die als Stellplatz in Frage kamen dicht zugeparkt waren. Also wurde das neu Ziel die "Praia da Vieira", wo wir schon auf der Hinfahrt waren. Aber schon nach 300 mtr. Weg wurden wir von einem Polizisten auf eine andere Strecke umgeleitet und wir irrten kilometerweit durch die Wildnis. Immer wenn wir Richtung Strand abbiegen wollten stand dort wieder ein Polizist und verweigerte die Weiterfahrt. Später sahen wir dann im deutschen Fernsehen, daß dort wohl ein größerer Waldband war. Am frühen Abend kamen wir dann doch noch genervt an, aber im Nebel. Nebel, Nebel , Nebel und das bis ca 10 KM ins Landesinnere und den ganzen Tag über. Wir hatten auf deutsch gesagt die Schnauze voll. Es war zwar warm dabei, aber ohne Sicht und immer die Feuchtigkeit in der Luft vermiesten doch die Stimmung.

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So gedachten wir nach der tagelangen Nebellei direkt an die französiche Atlantikküste durchzustarten, zumal wir wieder im Nebel aufwachten. Kurz entschlossen wurde das Navi mit "Biarriz" gefüttert und los ging es auf kürzesten Wege. Wir machten unterwegs, wo wir teilweise die Folgen der vielen Brände sehen konnten, Pausen und eine Zwischenübernachtung in der Hochebene Spaniens bei wieder 38 Grad. Abends gab es das erste Hitzegewitter dieses Urlaubs. Wir konnten aber im Wetterbericht sehen, daß die französische Atlantikküste schönes warmes Wetter vorzuweisen hatte. Kein Wunder, da ja ganz Europa unter tropischer Wärme von weit über 30 Grad litt.
Unser Fazit für Portugal lautet, daß Portugal als Ziel mit dem Wohnmobil sehr geeignet erscheint. Überall wird in Portugal an Straßen und Häusern gebaut. In Deutschland habe ich nie zuvor solch eine geballte Geschäftigkeit sehen können. Eventuell krankt unsere Wirtschaft doch an zu vielen Gesetzen und überbezahlten Politikern ??!! 
Die Menschen und die Polizisten in Portugal sind uns ausnahmslos sehr nett und zuvorkommend begegnet. Einen Stellplatz zu finden, wenn man bereit ist einige Abstriche zu machen, fällt in Portugal (noch) nicht schwer, da dort die obligatorischen Balken über den Strandzufahrten und Parkplätzen (noch) fehlen. Man kann inzwischen in Portugal alles einkaufen. Diesel ist dort ca. 18 Cent billiger gewesen, als in Deutschland. Eine Struktur für Wohnmobile existiert - genau wie auch in Spanien - unserer Erfahrung nach in Portugal nicht. Wasserversorgung ist absolut problemlos in Portugal, überall sind Brunnen mit Trinkwasser zu finden. Entsorgen des Toiletteninhaltes ist in vielen Standtoiletten möglich, aber auch gegen teilweise gegen ein Trinkgeld auf Campingplätzen. Das Entsorgen von Brauchwasser kann bei Autowaschanlagen oder auch auf CP erfolgen.
Hier der Link zu einer Reihe von unkommentierten Bildern aus Portugal : Diashow Urlaub Portugal 2003
| Am Mittwoch um 14.30 Uhr waren wir dann in "Biarritz", fuhren aber noch weiter bis "Capbeton", wo wir für 6,50 Euro einen sehr schönen Stellplatz mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeit direkt am Meer hinter der Düne vorfanden. Wir sonnten uns ausgiebig und die Kinder badeten im 22 Grad (!!) warmen Atlantikwasser. Nach 2 Tagen Fahrt hatten wir uns das verdient. Zufällig trafen wir auf diesem Platz noch Bekannte aus unserem Heimatort, mit denen wir dann am Abend noch ein wenig erzählten. Was soll man zu uns sagen ??? Als wenn wir noch nicht genug gefahren wären, dachten wir uns, daß der heiße Sommer mal eine gute Gelegenheit wäre die Atlantikküste im nordwestlichen Frankreich mal anzuschauen. Zeit hatten wir noch über eine Woche und so ging es los. Wir nahmen als erstes Ziel "Rochefort". Wir hatten uns aber doch etwas anders dort vorgestellt. Wir machten nach vielen angeschauten Städtchen und Plätzen hat an einem Stellplatz in "Jard sur Mer", den man, obwohl die Stadtväter Geld dafür kassiert haben (nur die doofen Ausländer haben gezahlt, die Franzosen haben das einfach ignoriert und haben so gestanden) halt. Auf dem Stellplatz war scheinbar auch noch die städtiche Recyclinganlage untergebracht, so daß immer wieder Franzosen ihren Müll anschleppten. Auch der Strand war nicht schön. Viele Steine im und am Wasser. Das sollte den ganzen Küstenabschnitt so bleiben verriet uns ein Deutscher auf diesem Stellplatz, so daß wir beschlossen in die Bretange weiterzufahren. Das waren wieder einige 100 Km Wegstrecke, aber im weitesten Sinne auch schon unser Heimweg. So ging es nach dem Ver- und Entsorgen am nächsten Morgen los in die Bretange, als Ziel war "St. Malo" zumindest die Gegend darum anvisiert worden. |

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Wir waren am frühen Nachmittag dort und los ging wieder unsere Suche nach den vielfach in der Bretange gepriesenen Stellplätzen. Wir fanden kleine saubere Städchen vor, aber kaum zugängliche Straände mit möglichen Stellplätzen. So kamen wir überein, daß wir nun genug gefahren seien und die restlichen verbliebenen 5 Tage keine großen Experimente mehr stattfinden sollten. Das hieß im Klartext, daß wir tagsüber an den Stränden parken und abends dann einen geeigneten Stellplatz suchen würden. So geschah es dann auch. Wir standen tagsüber am Strand von "Cap Frehel" auf einem Parkplatz und zogen uns nacht auf einen Stichweg ins Landesinnere zurück. Am nächsten morgen fuhren wir an den Strand von "St. Cast", wo ich ein Ehepaar traf, die mich auf einen Stellplatz wenig weiter hinwiesen, auf den wir dann am Nachmittag nach dem Sonnen und Meeresbade fuhren.
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| Man konnte gut auf diesem Stellplatz, der leider über keine Ver- bzw. Entsorgungsmöglichkeit verfügt, stehen. Der Stellplatz hat ca. 15 Plätze und ist scheinbar nur Franzosen bekannt ;-)) Man steht ruhig schräg oberhalb des Hafens in der Nähe des Hauptstrandes. Wir beschlossen aber weiterhin den uns vertrauten Strand anzufahren, was wir auch machten. Am Nachmittag fuhren wir dann zurück zum Stellplatz. |
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| Nachdem wir am nächsten Tag eine Besichtigung des Städtchens unternommen hatten hat jeder gemacht was er wollte. Marvin hat geangelt (wieder nix gefangen), Anne gelesen, Isabella und ich haben nur gegammelt. Am nächsten morgen dachten wir, daß wir genug gegammelt hätten (war ne große Dummheit). Wir fuhren in Richtung St. Malo in der Hoffnung in der näheren Umgebung einen Stellplatz zu finden. Doch leider war nix in Sicht, so daß wir noch mal ne weitere Strecke quer durchs Land nach "Caen" zurücklegten. Dort fanden wir bei "Ouistreham" einen schönen Strand, wo sich allerdings auch tausende von Menschen tummelten. Wir parkten drei Seitenstraßen zurück und die Kids badeten ein wenig. Danach kam ich auf den glorreichen Gedanken doch noch bis "Deauville" 50 km entfernt zu fahren, da dort ein Stellplatz wäre. Gegen die Bedenken meiner Frau fuhr ich los und wir fanden in "Deauville" weder den Stellplatz noch sonst eine vernünftige Standmöglichkeit. Der Hafen war mit ca 50 Womos total belegt, obwohl es dort entsetzlich schmutzig war. So fuhren wir an der Küste weiter und fanden in den angrenzenden Städtchen auch mehrere 100 mtr vom Strand entfernt nur Balken über den Parkplätzen. Wir parkten und übernachteten schließlich irgendwo bei irgendeinem Sportplatz, dafür aber ruhig. Am nächsten morgen, dem Mittwoch, beschlossen wir nach Hause zurück zu kehren. Die Normandie, die wir bisher kennengelernt hatten war ausgesprochen Wohnmobilfeindlich. Wir fuhren bis kurz vor "Cambrai", wo wir am Kanal du Nord ein schönes Plätzchen fanden. Hier konnte Marvin wieder (erfolglos) angeln. Am nächsten morgen fuhren wir dann weiter und kamen nach den letzten 650 km dieser Reise wohlbehalten am frühen abend zu Hause an. |


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