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Portugal 07/03
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Am nächsten morgen umrundeten wir großzügig "Figueira da Foz" und fuhren geradewegs nach "Pedrogao". Wir fanden direkt an der nördlichen Strandzufahrt ein Toilettenhäuschen vor, an dem wir erst einmal entsorgten. Anschließend fuhren wir immer auf der Strandstraße durch den Ort. Am südlichen Ende dieser Straße standen einige Wohnmobile auf einem befestigten Parkplatz, wo auch ein Toilettenhäuschen in der Nähe war. Wir wollten uns aber nicht dazustellen.
So fuhren wir weiter an den "Praia de Vieira". Wir wurden sofort am Ortsanfang von einem der zahlreichen Picknickplätze begrüßt, die man überall im Land verteilt findet. Dort gab es an zwei "Brunnen" auch frisches Wasser, womit wir unser Womo versorgten.
Wir fuhren dann noch über den angrenzenden Fluß und bogen direkt nach der Brücke rechts Richtung Strand ab. Von dieser Straße sofort wieder rechts ab gelangt man auf einen etwas tiefer angelegten Parkplatz inmitten der Dünen. Dort richteten wir uns zum Bleiben ein. Der Parkplatz war in unmittelbarer Nähe zum Fluß und auch zum Meer, die Flaniermeile mit einigen Geschäften war ebenfalls gut erreichbar. Da Sonntag war, wurde es am Nachmittag doch etwas voll dort, was unserem Wohlbefinden keinen Abbruch tat.





Wir blieben dort bis zum Dienstag morgen. Wir hatten beschlossen nun einen Campinplatz anzusteuern, um unsere Wäsche etc. für die zweite Hälfte des Urlaubes wieder zu reinigen und zu trocknen. Wir ließen uns in "Nazare" auf dem Campingplatz "Vale Pariso" nieder. Es war ein sehr sauberer CP mit Pool und allen weiteren Annehmlichkeiten wir Wasserversorgung, Entsorgung etc. direkt am Stellplatz, was man aber auch mit ca. 25.- Euro zu bezahlen hatte. Der CP liegt ca. 2000 mtr. vom Meer entfernt, die Kids wollten aber eh in den Pool, wir wollten relaxen (bzw. die Frau malochen) , so daß das für uns kein Problem war. Man kann aber auch preisgünstigere Parzellen dort buchen. Hier wollten wir 2 Übernachtungen verbringen und dann am Donnerstag abend in Richtung Lissabon starten. Während unseres Aufenthaltes hatten wir super Wetter, da auch der am Meer immer herrschende Wind die Hitze nicht vertreiben konnte. Wir hatten hier alle Zeit der Welt und ich konnte die Seite 3 unseres Urlaubsberichtes schreiben.








Am 31.07.2003 fuhren wir nachmittags in "Nazare" in Richtung "Lissabon" los. Es stellte sich heraus, daß es vom Campingplatz zum Meer doch noch etliche Meter gewesen wären, also zu Fuß fast unmöglich. Am Ortsausgang von "Nazare" hatten sich etliche Wohnmobile am Hafen aufgestellt. Das wäre aber nix für uns gewesen, so dicht an der Straße. So ließen wir auch schnell "Nazare" hinter uns, obwohl der schöne Strand doch sehr einladend wirkte.


Ich hatte unserem Navigationsgerät die direkte Adresse des CP von "Lisssabon" eingegeben, so daß wir zügig gen "Lissabon" vorran kamen. Unterwegs füllten wir unsere Vorräte in einem Lidl Markt wieder auf. Die Tour führte uns mehr durch Berge im Landesinneren und es wurde mit jedem Kilometer heißer, mit dem wir uns unserem Ziel näherten. Das Außenthermometer zeigte zum Teil 49,2 Grad an, während es im Inneren des Wohnmobiles behagliche 25 Grad waren (auch hinten war es nur wenig wärmer). Als ich unterwegs noch mal zum Tanken an die "frische Luft" mußte, hat mich fast der Schlag getroffen, so heiß war es.
In Lissabon wurden wir sofort zum eingegeben Ziel geleitet. Groß war unsere Verwunderung, als es dort keinen CP gab. Das war wohl die Postadresse, die ich da gefunden und eingegeben hatte. So ließen wir uns vom Navi zumindest in die Nähe des CP leiten und der CP wurde dann ab 2 KM vorher auch ausgeschildert.
Da es schon abends war, beschlossen wir erst am nächsten morgen auf den CP zu fahren. Wir fanden einen ruhigen Nacht-Stellplatz in ca. 2 KM Entfernung zum CP. Direkt daneben gab es wieder Grillplätze und fließend Wasser. Es war eine solche Hitze in der Nacht, daß man es kaum aushalten konnte. Wir fanden erst bei 30 Grad und ca. 4 Uhr morgens ersten unruhigen Schlaf. Abends waren es im Mobil noch 35 Grad bei ca 38 Grad Außentemperatur.




Trotzdem checkten wir bereits um 8 Uhr auf dem CP ein, bekamen einen Stellplatz zugewiesen und richteten uns dort ein. Der CP ist der einzige CP in Lissabon. Es ist dort alles zweckmäßig aber nicht wirklich schön. Man zahlt dort ca. 26 Euro die Nacht.
Wir ließen den Hund beim Womo zurück und machten uns auf um "Lissabon" zu erforschen. Wir nahmen dazu den Bus Linie 14, der uns direkt nach einer Fahrzeit von ca 45 Minuten im Herzen Lissabons absetzte.
Es war sehr sehr heiß. Die Außenthermometer zeigten ca 37 Grad an. So war unserer Lust irgendwelche Denkmäler anzuschauen auf dem "0"-Punkt. Wir fuhren ein wenig mit der Metro herum, was auf einen Wunsch unseres Sohnes zurückzuführen war. Außerdem waren die Züge innern schön kühl. Wir hatten zu diesem Zweck Tageskarten zum Preis von 2,75 Euro gekauft. Die LisboaCard wäre uns wesentlich teurer gekommen, hätte aber den Eintritt in fast alle Museen ermöglicht.
Wir hatten dann auch bald keine Lust mehr in dieser Bullenhitze uns irgendetwas anzuschauen, selbst die Mädels hatten keine Lust irgendwelche Shoppingtouren zu unternehmen !!! So ging es zurück auf den CP, wo uns das Hundchen schon freudig begrüßte. Die Kids verschwanden ruck zuck in den Pool, während wir beim Womo blieben und entspannten.
Leider war die nächste Nacht wieder so heiß, das es kaum zum aushalten war. Wir schwitzten was das Zeug hielt und fanden erst gegen morgen wieder Schlaf. Trotzden ging es am Samstag früh wieder gen "Lissabon" Stadt zum shoppen und anschauen. Es war bedeckter Himmel, so daß es wesentlich besser zu aushalten war, als tags zuvor. So zogen die Mädels von Besichtigungsstelle zu Besichtigungsstelle, wobei es meist keine alten, sondern eher neuere Gebäude waren die die Aufmerksamkeit auf sich zogen, in deren Inneren Stoffe und Kleider verkauft wurden.
 





Mittags kam die Sonne wieder mit aller Kraft hervor, so daß wir es dann schnell wieder vorzogen auf den CP zurück zu fahren. Die Kids badeten wieder, ich mußte den Fahrradreifen flicken, da sich bedingt durch die große Hitze ein solch hoher Luftdruck im Reifen gebildet hatte, daß ein alter Flicken nicht mehr hielt und Luft verlor .....
Abends war es angenehme 30 Grad, so daß es auch nachts beis ca 25 Grad abkühlte und an erholsamen Schlaf zu denken war.
Sonntags gingen die Kids nach dem Frühstück in den Pool, die Frau säuberte das Womo, während ich diese Zeilen schrieb. Wir wollen nachmittags, nachdem Formel 1 vorbei ist zurückfahren, auf jeden Fall in Richtung Norden. Wir haben nun noch 2 Wochen Zeit, bis wir wieder zuhause sein müssen.



Nach einem für die Schuhmacher Brüder nicht optimal verlaufenden Rennen aßen wir noch etwas, bevor wir alles zusammenpackten und das Wohnmobil ent- und versorgten. Anschließend fuhren wir über die große Brücke Richtung Setubal. Die hatte ich von unserer Reise in 2000 noch als überragend in Erinnerung. Nachdem wir diese überquert hatten und einige Fotos gemacht worden waren, ging es auch schon wieder zurück - nordwärts.
Leider waren unsere Vorräte an Getränken sowie Essbaren so gut wie aufgebraucht, so daß wir unbedingt einen Lidl Markt oder ähnliches auftreiben mußten. So beschlossen wir vorerst an der Küste Richtung "Ribamar" zu fahren, wo es eine schöne Stellplatzmöglichkeit geben sollte. Auf dem Weg dort hin wollten wir Ausschau nach einer Lebensmittelversorgungsmöglichkeit halten. Da wir aber Sonntag hatten würden wir wohl, falls wir einen Markt finden würden, wohl bis zum Montag vormittag davor ausharren müssen. Leider waren die Strandzufahrten bereits gerammelt voll mit Autos - kein Wunder am Sonntag. Halb Portugal war bei der Hitze unterwegs. Auch einen halbwegs vernünftigen Laden fanden wir nicht. So beschlossen wir nach "Torres Vedras" zu fahren, daß dicht an der Strecke lag und ein wenig größer erschien. Dort war dann auch ein Lidl Markt ausgewiesen. Noch größer war unsere Verblüffung, als wir dann vor Ort feststellten, daß der Markt trotz Sonntag von 9 Uhr bis 21 Uhr durchgehend geöffnet hatte. Bei "Torres Vedras" handelte es sich noch nicht einmal um einen Touristenort, in Deutschland wäre so etwas undenkbar. So kauften wir erst einmal in Ruhe ein. Solchermaßen gut versorgt fuhren wir wieder an der Küste weiter, auf der Suche nach einem Stellplatz für die Nacht. Diesen fanden wir dann an der "Praia da Areia Branca".





Da uns das darumherum aber nicht so zusagte und es sehr nebelig war, fuhren wir am nächsten morgen nach "Obidos". "Obidos" ist eine Kleinstadt, die noch über sehr viele alte Gemäuer sowie über die vollständig erhaltene Stadtmauer verfügt. Die älteste Kirche ist Bj 1309. Teilweise mußten die Gebäude aber nach dem großen Erdbeben im 17 Jahrhundert restauriert bzw neu aufgebaut werden. Endlich mal was kulturelles für mein Frauchen. Mittags wurde es dann aber schon wieder heiß, so daß wir unseren Rundgang schnell beendeten.





 
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