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Spanien/Portugal 07/05
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Sommerurlaub 2005 in Portugal mit dem Wohnmobil









Am 13.Juli 2005 bekamen die Kinder ihre Zeugnisse. Ich hatte mir für diesen Tag schon frei genommen, so daß wir bereits am vormittag das Wohnmobil für unsere geplante Reise rund um die iberische Halbinsel fertig machen konnten.

Die meisten Sachen hatten wir bereits die Tage vorher eingeräumt, so daß wir ohne Hetze vorankamen. Als dann die Kinder von der Schule kamen konnten wir bereits kurze Zeit später starten.

Es war geplant bis nach Nordportugal in 3 größeren Tagesetappen zu fahren. Da wir bereits um 12 Uhr losgekommen waren und unterwegs noch kein Ferienverkehr eingesetzt hatte, kamen wir sehr gut voran, so daß wir unsere erste Nacht bereits auf französischem Boden (in Sedan auf dem Parkplatz eines Supermarktes) verbracht haben.

Ich hatte mir die Tour vorher am Michelin Onlineroutenplaner ausgedruckt, aber irgendwie wollte das bordeigene Navigationssystem eine andere Route wählen und so machten wir einen gehörigen Umweg über Paris, wo wir auch prompt in sehr zähflüssigen Verkehr kamen. So war es nicht zu schaffen an diesem Tag bereits in Capbreton anzukommen. Wobei wir eigentlich noch Glück im Unglück hatten, da wir diese Strecke am 14.Juli gemacht haben, dem französischen Nationalfeiertag. So waren zumindest nur sehr wenige LKW unterwegs. Leider waren aber auch die billigen Supermarkttankstellen geschlossen, so daß wir unterwegs beinahe so teuer wie in Deutschland tanken mußten. Die vom Navi vorgeschlagenen Nationalstraßen waren aber fast alle zweispurig ausgebaut, so daß wir bis kurz vor Bordeaux an diesem Tage kamen.
Am nächsten morgen starteten wir frohen Mutes in Richtung Stellplatz Capbreton , den wir auch schon ca 11 Uhr erreichten. Wir machten dort Pause bis 14 Uhr versorgten und entsorgten






(Stellplatz Capbreton = Allée Des Ortolans GPS -1.44744  43.63606 gg. Gebühr)

und fuhren dann weiter in Richtung Spanien. Ich kann nur jedem raten von Biarritz bis San Sebasion einige Euro ( ca 4.-) an Autobahngebühr zu investieren, da die Nebenstrecke kurvig und total überlastet ist. Wir fuhren

bis Burgos, wo wir in einer ruhigen Seitenstraße übernachtet haben (Calle De Benito Pérez Galdós GPS -3.74059 42.34370).

Der Dieselpreis in Spanien war übrigens ca. 10 Cent günstiger als in Frankreich, so daß wir nach deutschen Maßstäben "nur" 93 Cent pro Liter zu zahlen hatten. In Spanien verläuft fast die ganze Strecke über gut ausgebaute und kostenlose Autovias. So können fast 90% der Strecke innerhalb Spaniens über zweispurige Straßen schnell zurückgelegt werden.



 

Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück weiter. Da unser einziger fester Termin in Portugal erst am Donnerstag in Barcelos (Markt) stattfinden sollte, dachte ich den letzten Teil der Strecke über die N103 vorbei am "Barragem do Alto Rabago" einem großen Stausee in Portugal

zu fahren. Diese Strecke ist durch viele Kurven und Steigungen aber nur zu empfehlen, wenn man genügend Zeit hat. Sonst besser die Strecke Autovia über Vigos fahren. Leider fanden wir aber an diesem Stausee auch keine schöne Stelle, die wir mit unserem Wohnmobil hätten anfahren können. So fuhren wir weiter über Braga und Barcelos nach Esposende, wo ich mir einen Stellplatz am Strand notiert hatte (wenn ich Stellplatz schreibe, dann ist damit in Portugal immer ein inoffizieller Platz gemeint).

Es war dort schon leer am Stand, nur an der Strandbar waren noch Leute. Leider fingen diese aber kurze Zeit darauf einen Höllenlärm an zu verbreiten, und zwar in Form von Lifemusik.

Wir ergriffen schleunigst nach unserem Abendessen die Flucht, obwohl wir eigentlich von der anstrengenden Fahrt sehr müde waren. Wir fuhren bis nach Amorosa, wo man um diese Zeit direkt an der Strandpromenade (Strandduschen, Wasser) stehen konnte, vorausgesetzt man hat ein kürzeres Womo als wir. So mußten wir mit einen Parkplatz weiter hinten im Ort vorlieb nehmen. Dort hatten wir eine ruhige Nacht.

Am nächsten morgen fuhren wir auf den Orbitur CP in Viana do Castelo. Leider war der CP restlos voll, wir dürften aber Ver- und Entsorgen und fuhren gleich darauf weiter

zu dem uns von unserer ersten Tour schon bekannten Stellplatz an der Praia do Afife (GPS -8.86895 41.77820).

Hier wollten wir bis Mittwoch bleiben und uns von der Fahrt ausruhen.

Der Vorteil der Praia do Afife ist, daß man oben beim Restaurantparkplatz einen frei zugänglichen Wasserhahn vorfindet und auch öffentliche Toiletten, allerdings gegen Gebühr und nur tagsüber geöffnet. Wir stehen allerdings einige Meter davon entfernt in dem Seitenweg, der vor dem Restaurantparkplatz links rein führt. Man steht dann sehr ruhig und nur ca 50 mtr. vom Sandstrand entfernt. Während der 3 Tage, die wir dort standen, fuhr die Polizei mindestens 2 Mal täglich vorbei, es wurde aber immer nur freundlich gegrüßt. Das einzige Problem "unseres" Stellplatzes waren tausende von Fliegen, die immerzu nervten. Das hat man in Portugal aber oft.

noch einige Bilder und der genaue Lageplan (Test) der Praia do Afife :






 

 




 
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