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Sommerurlaub 2006 in Kroatien
Nachdem wir in den letzten Jahren im Sommer sehr oft Frankreich oder Portugal bereist hatten, stand uns in diesem Jahr der Sinn nach Neuem :
Wir haben beschlossen nach Kroatien zu fahren.
So machte ich mich daran Informationen über das für uns bisher völlig unbekannte Land zusammen zu sammeln. Schnell merkte ich, daß Kroatien fast überall für klares Wasser und damit auch für Schnorcheltauchgänge berühmt ist. Leider ist in Kroatien das Freistehen mit dem Wohnmobil absolut verboten und wird auch von den örtlichen Behörden streng kontrolliert, so ist zumindest die einhellige Information, die man dazu im Internet findet. Zum Trost gibt es dafür sehr viele Campingplätze, die auch fast alle einen gute Standard bieten sollen. Schnell merkte ich aber auch, daß dieses seinen Preis hat. Selbst für den Hund soll man auf einigen Campingplätzen bis zu 9 Euro (!!!!) bezahlen !
Eine weitere Überlegung ging über den Anfahrweg, da dieser durch Österreich führen sollte und da für unser Mobil, weil über 3,5 Tonnen, die GO-BOX Pflicht besteht. Zudem hat unser Fahrzeug 3 Achsen, so daß der Preis nochmals in die nächst teurere Kategorie steigen würde. Da die Preise pro KM dadurch schon fast den Raubrittermethoden ähneln schaute ich im Internet in diversen Foren nach Alternativstrecken.
Wir entschieden uns dann letztendlich für die Strecke : Braunschweig, Kiefersfelden, Felberntauerntunnel ( 10 Euro Gebühr ), Plöckenpaß, in der Nähe von Tolmezzo (Italien) die Autobahn bis Trieste (4,50 Euro) und dann einige kurze KM durch Slovenien mit anschließender Einreise in Kroatien.
Wir fuhren am 20.07.2006 morgens um 4.15 Uhr in Braunschweig los und kamen gut vorwärts. Der große Urlaubsverkehr hatte noch nicht eingesetzt. So waren wir trotz Pausen bereits um 13.30 Uhr in Kiefersfelden.

Nun stand die Einreise nach Österreich bevor. Im Internet liest man überall Horrorgeschichten über die strengen österreichischen Mautsheriffs und die unübersichtlichen Streckenführungen, die einen angeblich immer wieder auf die Mautstrecken leiten würden. Ich hatte vorher den PDA mit der mautfreien Steckenführung durch Österreich gefüttert, und so kamen wir problemlos auf einer landschaftlich sehr schönen Strecke vorwärts. Auch den Plöckenpaß, der im Internet als schwierig zu fahren beschrieben ist, empfand ich nicht als zu schwer befahrbar, wenn man davon absieht, daß das Womo doch öfters im 2 Gang den Berg hinauf schleichen mußte. Die engen Kehren innerhalb der Tunnel (italienische Seite) kann man problemlos meistern, man sollte allerdings schauen, daß einem genau an dieser Stelle kein Gegenverkehr entgegenkommt. Man kann das aber vorher genau sehen, so daß man eben wartet, bis der Gegenverkehr durch ist. Auch große LKW mit Anhänger passieren diesen Paß, so das das auch mit dem Womo kein Problem ist. Geschwindigkeitskontrollen haben wir nur eine auf den 175 KM Transit durch Österreich bemerkt.
Nachdem wir den Paß dann auf der italienischen Seite abwärts gefahren sind, übernachteten wir vor dem Städtchen "Paluzza" in einem kleinen Dorf am Sportplatz.

Diesen Abend fiel ich früh ins Bett, sind wir doch ca. 14 Stunden unterwegs gewesen.
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