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Auf diesem Campingplatz wollten wir vorerst Quartier beziehen. Er bietet alle Annehmlichkeiten wie Pool, mehrere Läden usw., zeichnet sich aber auch durch Sauberkeit und sinnvoll angelegte Parzellen aus.




Jeder beschäftigte sich wie er wollte und gammelte so vor sich hin. Die Kinder gingen oft im Pool baden, während die älteren Herrschaften am Wohnmobil lasen oder dösten.... Da es uns auf diesem Campingplatz ganz gut gefiel, blieben wir sogar bis zum Donnerstag. An diesem Tag reisten wir gegen mittag wieder ab, wir hatten ja Zeit, da wir höchstens 30-40 KM bis zum nächsten Campingplatz fahren konnten, da die Slowenische Grenze nicht mehr weit sein konnte.
Leider verschlechterte sich auch das Wetter. war es bisher noch angenehm warm gewesen, so trübten nun erste Regenschauer die Statistik. So waren wir eigentlich ganz froh nicht im Regen auf einem teuren Platz zu sitzen. Wir fuhren etwas ins landesinnere in der Hoffnung hier einen annehmbaren Verweilplatz auch zum Übernachten zu finden. Leider fanden wir nichts brauchbares, so daß wir wieder an die Küste schwenkten. Bei "Basanija" fanden wir einen wie wir dachten passabelen Campingplatz. Dieser sollte auch nur ca 30 Euro kosten.

Dort quartierten wir uns ein. Leider war aber das Waschhaus sehr schmutzig (das, was ich mir vorher angeschaut hatte lag etwas weiter entfernt) und es fing wieder an zu regnen. So beschlossen wir Kroatien am nächsten morgen zu verlassen und nach Italien weiter zu fahren.
Gesagt - getan.
Am nächsten morgen schafften wir es gerade noch vor starkem Regen alles abzubauen. Da wir sowieso schon in Grenznähe waren, erreichten wir schnell die Grenze nach Slowenien und auch Triest in Italien war kurze Zeit später passiert.
In der Nähe von Triest übernachteten wir auf einem ruhigen Parkplatz in "Villagio del Pescatore" an einem Bootshafen. (GPS 13.5845 / 45.7829)

Bis zum Abend gesellten sich noch 2 weitere Wohnmobile zu uns. Aber leider regnete es auch hier ab und zu. So fuhren wir weiter in Richtung Österreich. Um eine andere route zu nehmen beschlossen wir keine autobahn zu fahren, sondern auf den Landstraßen zu fahren. Ziel war der Stellplatz in "Tarcento". (GPS 13.2274 / 46.2148)

Dieser Stellplatz ist schön gelegen, verfügt über eine Ver- bzw. Entsorgungseinrichtung und ist kostenlos. Aufenthaltsdauer max. 3 Tage 
Hier verbrachten wir einen ruhigen Tag und Nacht.
Am nächsten morgen brachen wir endgültig auf nach Österreich. Wir ließen uns wieder Zeit und fuhren durch wunderschöne Landschaft und Ausblick auf die Berge.

Unterwegs nahmen wir noch auf einem möglichen Zwischenübernachtungsplatz in "Tolmezzo" ein Sonnenbad. (GPS 13.0091 / 46.4071)

Dann wurde es wieder Ernst und der Plöckenpaß stand wieder bevor. Dieser ist von der italienischen Seite doch ein wenig steiler zu befahren, aber trotzdem gab es wie auf der Hinfahrt keine Problem. Man sieht sehr gut die vielen Serpentinen......

Danach fuhren wir streng auf sämtliche Verkehrsvorschriften (zB 70 km/h für LKW) die bereits auf der Hintour gewählte Strecke mautfrei bzw. GoBox frei auf der Landstraße durch Österreich. Ab und an sahen wir die Polizisten in den Büschen mit Laserpistolen.
In Deutschland angekommen suchten wir uns einen neuen Übernachtungsplatz, den wir dann in "Brannenburg" auf einem weiträumigen Parkplatz fanden. (GPS 12.1134 / 47.7368)

Gut ausgeruht und gestärkt (Bäcker um die Ecke im Ort) fuhren wir am nächsten morgen weiter. Wir beschlossen dann aber doch noch eine weitere Zwischenübernachtung einzulegen, um nicht noch abends alles auspacken zu müssen etc...... Diese Übernachtung machten wir in der Nähe von Halle.
So kamen wir dann am Dienstag bereits um 9 Uhr zu hause an.
FAZIT : Uns hat Kroatien zwar gefallen (besonders der Campingplatz auf Cres war sauber und ansprechend), aber als überzeugte Freisteher gingen uns die Campingplätze und das Campingplatzleben gehörig auf den Keks. Anstehen beim Duschen, kaltes wasser etc.....
Die Kroaten verstehen es einem das Geld aus der Tasche zu saugen. Man fragt sich aber teilweise warum und mit welcher Begründung. Wir wurden aber überall nett und freundlich behandelt.
Für Camper, die sowieso immer auf Campingplätzen stehen bzw. auch für Leute, die ein eigenes Boot haben und nutzen wollen, ist Kroatien bestimmt empfehlenswert.
Trotzdem wird uns Kroatien so schnell nicht wiedersehen.
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