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Wir blieben dort einen Tag, bevor wir weiterfuhren. Unsere "Taktik" war die Gleiche wie die tage zuvor, wir nahmen die SS1 in Richtung Rom und machten immer wieder kurze Abstecher ans Meer um eine schöne Stelle zu finden. Wir sahen dabei viele Ortschaften, die im Sommer bestimmt die Touristenattraktion für viele Urlauber darstellen, jetzt in der Vorsaison waren diese Ortschaften meist absolut leergefegt, selbst die meisten Läden hatten noch zu.
Meine Mädels fingen an erste Langeweile Erscheinungen aufzuweisen, so daß kurz entschlossen die Richtung geändert wurde und direkter Kurs auf die Kleinstadt Grosseto eingeschlagen wurde. Dort sollte die Shopping Abstinenz der Damen beendet werden. Aber auch Grosseto wies die für Italien typischen Minigeschäfte auf, so daß, obwohl ich mehrere Ehrenrunden durch das Städtchen drehte, kein Geschäft oder Modeladen Beachtung bei der Damenwelt fand. So kauften wir nur ein paar Kleinigkeiten in einem größeren Lebensmittelmarkt, bevor wir wieder Kurs auf die Küste nahmen.
Wir landeten schließlich in dem Städtchen Orbetello, was eine kleine Stellfläche, allerdings ohne Ver- und Entsorgungsmöglichkeit, kostenlos auswies.



Es handelt sich um ein gepflegtes und sauberes Städtchen, wie wir bei einem längeren Bummel durch die momentan wieder scheinende Sonne feststellen konnten.
Aber auch hier fuhren wir am nächsten morgen wieder weg, um wieder unsere Erforschung von Italien aufzunehmen.
Am 28.03.2007 landeten wir in dem Ferienort Montalto di Castro auf dem dortigen neu angelegten Stellplatz (GPS 11.5900 / 42.3216). Dieser war erst ab Juni kostenpflichtig, dann für 10 Euro incl. Ver- und Entsorgung.

Dort hatte sich schon eine deutsche Rentner Besatzerzone gebildet, so daß wir bei unserer Ankunft sogleich von den dortigen Platzhirschen ungeniert beäugt wurden.
So zogen wir es vor uns ein wenig abseits auf dem Stellplatz häuslich einzurichten. In unmittelbarer Nähe befand sich ein kleiner von Meerwasser gespeister See, in dem Marvin Fische vermutete und so zog er sogleich los um zu angeln. Isabella hatte tags zuvor Grillfleisch gekauft, so daß wir dieses grillen wollten, obwohl sich der Himmel mit Wolken langsam begann zuzuziehen und wir befürchteten, daß uns eventuell der Regen wieder eingeholt hätte. Zuvor drehte ich aber noch eine Runde durch diese kleine Ortschaft mit dem Motorroller, wobei ich feststellen musste, daß auch in dieser Ortschaft noch sämtliche Geschäfte und Buden geschlossen hatten. Kein Bäcker, keine Lebensmittel - nichts, gar nichts.......
Morgens verließen wir den Ort wieder. Nachdem wir einige Zeit nach unserem Querfeldeinschema wieder umhergekurvt waren, der Himmel mit Wolken zugezogen war und ich an diesem Tag auch noch Geburtstag hatte, überlegten wir, was wir nun machen wollten.
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