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Portugal 2007
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Aus verschiedenen Gründen haben wir beschlossen, daß der diesjährige Sommerurlaub uns wieder nach Portugal führen sollte.
So fuhren wir um 2 Uhr in der früh am ersten Ferientag Niedersachsens los. So früh ??
Unsere Tochter wollte noch das Zeugnis mit ihren Freundinnen in der Disco feiern und wurde um Mitternacht von meiner Frau von dort abgeholt. So dachte ich, daß es besser ist, wenn Sie garnicht erst in tiefen Schlaf fallen kann und dann nicht mehr wach zu bekommen ist und wir eben schon früh losfahren. Schlafen kann sie auch im Auto.
Gesagt - getan und durch den nur geringen Straßenverkehr um diese Tageszeit kamen wir auch schnell vorwärts. Schon um 7 Uhr hatten wir Deutschland verlassen und befuhren belgische Autobahnen. Um 10 Uhr machten wir eine größere Pause, die wir mit französischen Croissants und frischem Baguette genossen - man ahnt es bereits - natürlich schon einige Kilometer weit innerhalb Frankreichs.
So verlor auch der Pariser Straßenverkehr seinen Schrecken, da wir diesen bereits kurz nach der Mittgszeit fast staufrei erleben durften. So kamen wir diesen Tag noch bis einige Kilometer hinter Orleans, wo wir in einem ruhigen Dörfchen am Ortsrand eine Wiese zum Zwischenübernachten fanden. Wir hatten Sonnenschein und nutzten die Zeit für ein ausgiebiges Sonnenbad. Leider schlief ich dabei ein und zog mir einen tüchtigen Sonnenbrand zu, der in der Folgezeit für eine völlige Hauterneuerung meiner Vorderseite sorgen sollte..... Aber irgendwie hatte der wenige Schlaf in der Nacht zuvor und die lange Fahrzeit ihren Tribut gefordert.
In der Nacht begann es zu regnen, nein - schütten ist der bessere Ausdruck. Am frühen Morgen beschloss ich vorsichtshalber, ehe die Wiese durch den Regen völlig durchgeweicht wäre, das Wohnmobil auf die Straße zu fahren. Dort frühstückten wir in Ruhe und setzten unsere Fahrt im weiterhin strömenden Regen fort. Irgendwann hörte der Regen auf, aber so richtig warm wurde es trotzdem nicht. Wir hatten ca. 22 Grad im Schatten, als wir in "Moliets-Plage" ankamen. Dort gibt es einen Stellplatz, wo man für die Übernachtung 4 Euro zu zahlen hat. Rund herum gibt es Geschäfte und reges Treiben, trotzdem blieb es in der Nacht ruhig.
Der nächste morgen begrüßte uns mit wolkenverhangenem Himmel. Nach einem guten Frühstück starteten wir durch in Richtung Spanien. Von Bayonne bis San Sebastian befuhren wir für ca. 9 Euro die Autobahn, was uns aber wieder die zeitraubende Küstenstraße ersparte. Inzwischen hatte es angefangen wie aus Kübeln zu regnen, so daß auch auf der Autobahn kein Auto schneller als 100 km/h fuhr.......
Irgendwann ließ der Regen nach und wir fuhren über die meist zweispurigen Autovias unserem nächsten Zwischenziel entgegen : Palencia.
Dort wollten wir unsere Vorräte auffrischen sowie nach einem Übernachtungsplatz Ausschau halten. Lt. meinem PDA sollte es sogar einen offiziellen Stellplatz geben ......

| Groß war unser Erstaunen, als wir wirklich einen Stellplatz mit vorbildlicher Ver- und Entsorgung vorfanden, sogar kostenlos. Da es noch früh am Nachmittag war, befanden sich außer uns keine weiteren Wohnmobile vor Ort, was sich aber im Laufe des Abends noch änderte, da noch 5 weitere Womos den Weg zu diesem Stellplatz fanden. Der Stellplatz grenzt unmittelbar an einen schönen Park mit großem Spielplatz und ist ruhig gelegen. |
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Am nächsten Morgen - es war bereits Sonntag - fuhren wir weiter. Geplant war am frühen Nachmittag eine weitere Pause einzulegen, damit meine "Formel 1 - Sucht" befriedigt werden konnte. Über die in Spanien gut ausgebauten und wenig befahrenen Straßen kamen wir gut vorwärts, so daß wir bereits ca. 11 Uhr die Grenze zu Portugal überquerten ...... |
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