Reisebericht Niederlande August - September 2018

 

der Routenplan

 

2018 hatte einen langen und heissen Sommer. So beschlossen wir, auch da nur 2 Wochen Urlaub verfügbar waren, dieses Jahr in die Niederlande zu fahren. Die Niederlande existierte bisher in unseren Vorstellungen so, daß jedes Auto dort eine Anhängekupplung mit Wohnwagen daran haben muß. Wir wollten schauen, ob dem auch so ist.

Wir planten in jedem Fall Amsterdam anzuschauen, alles weitere ließen wir relativ ungeplant auf uns zu kommen.

Aber wie es immer so ist, kurz vor dem Start verschlechterte sich das Wetter, die Vorhersagen waren nicht so gut, auch Regen (den hatten wir teils wochenlang nicht) war angesagt verbunden mit Temperaturen um die 20 Grad.

Wir beschlossen trotzdem nicht unsere Pläne zu ändern. Am 24. August starteten wir nach dem Mittag und erreichten gegen Spätnachmittag den Stellplatz zum Kuhhirten in Bremen. Isabella war zuvor noch nicht in Bremen, so daß wir uns dort etwas umschauen wollten.

 

 

Wir ergatterten noch einen Platz für Fahrzeuge über 8 Mtr., leider unter einer Eiche, so daß bei jedem etwas kräftigeren Windstoss die Eicheln aufs Dach des Wohnmobils lautstark fielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stellplatz liegt in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt, so daß sich unser Hund Kikyo freute uns begleiten zu dürfen. So liefen wir dort herum, sahen die Sehenswürdigkeiten an und am Samstag verließen wir den Stellplatz in Richtung Oldenburg.


Bereits während der Fahrt nach Oldenburg begleitete uns Dauerregen, der auch in Oldenburg (so weit ist es auch nicht dorthin) anhielt. So stellten wir uns auf den kostenlosen Stellplatz an der Messehalle und warteten den Regen ab. Am Nachmittag konnte man schon wieder spazieren gehen, aber gar so viel war dort in der Umgebung nicht zu sehen …. Bilder gibt es davon keine.


Am Sonntag fuhren wir weiter nach Leer, was wir zuvor auch noch nie besucht hatten. Leer bietet 2 ausgewiesene kostenlose Stellplätze an. Diese sind durch eine Brücke, die für das Befahren durch unser Wohnmobil gesperrt war, getrennt. So stellten wir uns zu vielen bereits vorhandenen Wohnmobilen auf den großen Parkplatz, da die ausgewiesenen 4 Stellplätze doch schon alle belegt waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leer ist ein hübsches kleines Städtchen, wo sich auch viele Touristen hingezogen fühlen, zumindest waren viele Menschen - trotz Sonntag - in der Innenstadt zu finden. Wir unternahmen einige Spaziergänge dort und schauten uns um.

Am Montag brachen wir nun endgültig in die Niederlande auf. Ziel waren die Campinglätze, die in Nord Holland an der Nordsee lagen. Wir entschieden uns für den Platz "Campingplatz 't Noorder Sandt", der den ACSI Rabatt und ausreichend große Parzellen bot.

 

 

 

 

 

 Blick zum Campingplatz vom Meer aus

 

 

Dort blieben wir 2 Übernachtungen. Tagsüber unternahmen wir Spaziergänge zum Strand und machten Mit dem Roller Ausflüge in die nähere Umgebung. Den Strand erreicht man, wenn man etwa 400 mtr. über eine Zufahrtstrasse zum CP läuft und dann eine durch die Dünen angelegte befestigte Strasse läuft. Der Strand ist breit und lang, was will man mehr. Auch Hunde waren dort nicht verboten, was viele Menschen nutzten ihre 4 Beiner mitzunehmen.

 

Am Mittwoch fuhren wir in Richtung Rotterdam. Eigentlich war das so nicht geplant, aber nur Wiese und Meer anzuschauen behagte uns auch nicht so. Wir wollten da nach einem CP schauen und dann Rotterdam mit dem Roller erkunden.

 

 

 

 

 unterwegs fuhren wir am Amsterdamer Flaughafen vorbei, wo die Flugzeuge direkt nebenher rollen

 

Wir landeten im Endeffekt auf bzw. vor einem CP in Delft. Der CP "Vakantiepark Delftse hout" war komplett ausgebucht, so daß nur noch Stellflächen vor dem CP zur Verfügung standen (Preisgleich !). Es war dort noch fast alles frei am Mittwoch, so daß wir uns auf den eigentlich zu kurzen Stellplatz quetschten, der Rollerträger war eben schon außerhalb der Stellfläche, ging aber so, wenn man den Roller dann eben zuvor abgeladen hat.

 

 

 

 

 

 

 Bilder aus Delft

 

 

 

 

 

 die Umgebung vom CP bietet genug Fläche zum Spazierengehen

 

 

Delft ist ein kleines, aber lebhaftes Städchen. Wie überall in den Niederlanden wimmelst es auch hier von Radfahrern die kreuz und quer und wild klingelnd ihren Weg suchten. Rund um den großen Marktplatz (?) finden sich auch noch weitere kleine sehenswerte Gässchen.

 

Am Freitag schauten wir uns mit dem Roller Rotterdam an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 wie findet man hier sein eigenes Fahrrad wieder ???

Auch hier landeten wir in der Innenstadt. Das Wetter spielte, wie inzwischen den allergrößten Teil der Reise mit angenehmen nicht zu heißen Temperaturen mit. Wir schauten uns die Attraktionen an, ohne daß wir ein festes Ziel hatten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einigen Stunden kehrten wir zum Wohnmobil zurück. Der Stellplatz hatte sich inzwischen gefüllt, bald sollte alles besetzt sein.

 

Am Freitag machten wir mit dem Roller einen Ausflug nach den Haag. Auch hier unser übliches Vorgehen, das Zentrum finden und etwas herumlaufen und sich die Stadt anschauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag schauten wir nochmals nach Delft, ob sich inzwischen was verändert hat....

 

 

 

Sonntag den 2.September brachen wir auf nach Amsterdam. Unser Ziel war der Campingplatz "Zeeburg", auf dem ich telefonisch zuvor einen Stellplatz reserviert hatte für 3 Nächte. Der CP Zeeburg ist ein schöner Platz, wird besonders auch von jungen Leuten genutzt mit Zelten oder sonstigen Schlafgelegenheiten. Unsere Angst, daß es Nachts und Tagsüber dementsprechend laut würde, hat sich nicht erfüllt. Alles blieb im Rahmen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Wir unternahmen 2 mehrstündige Ausflüge nach Amsterdam mit dem Roller. Amsterdam ist abgesehen von den obligatorischen Fahrrädern auch überfüllt von Touristen, die (genauso wie wir) überall in den kleinen und großen Strassen der Fußgängerzone umherliefen. Überall gabe es Lokale und Gelegenheiten den Hunger zu stillen. Es hat wirklich Spass bereitet ohne Zeitdruck, aber auch ohne den Stress "alles gesehen" haben zu müssen, herumzulaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der Bahnhof von Amsterdam schön anzuschauen

 

 

 

 

 

 

 

 

 teures Parken für Autos

 

 

 

 der Blumenmarkt in Amsterdam

 

 

 

 

 

 überall leckerer Käse

 

 

 

 

 

 

 

 



Mittwoch den 5.September verließen wir den Campingplatz bei Doesburg und fuhren zu einer weiteren Station auf dem Weg, dem CP "Zwaarte Scharr", der direkt an einem kleinen Flüßchen lag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Mobil sieht man auch nicht oft. Hervorragender Zustand (von außen zumindest, innen habe ich nicht geschaut)

 

 

 

Wir unternahmen dort auch mal einen Kurztrip mit dem Roller zu der in der Nähe befindlichen Kleinstadt Doesburg.

 

 

 

 

Am Freitag vormittag fuhren wir weiter zum zum Obelink in Winterswijk. Ich hatte von diesem Laden, der fast ausschließlich nur Camperar Artikel anbietet und auch online vertreibt, schon viel gehört, nun wollte ich mir selbst ein eigenes Bild von dem Laden machen. Es wird dort wirklich viel angeboten, so daß wir ca 3 Stunden dort zubrachten. Ob man wirklich alles so gebrauchen kann lasse ich dahingestellt, aber auch wir fanden für uns einige "ganz wichtige " Sachen, die wir als Beute zum Wohnmobil brachten.

Von dort aus starteten wir zurück nach Deutschland, Münster hieß unser Ziel. Wir stellten uns dort auf den Stellplatz am Ostbad, der auch kostenlos ist, aber keinerlei Ent- oder Versorgung bot. Für die anvisierten 2 Übernachtungen reichte er uns aber mehr als aus, auch viele andere Camper nutzten den Stellplatz.

 

 


Am Samstag machten wir dann - zusammen mit unserem Hund - einen Spaziergang in die Innenstadt von Münster, die ca. 2,5 KM entfernt lag. Münsters Innenstadt war total voll mit Menschen. Wir waren echt erstaunt, müssen aber auch zugeben, daß Münster einen Ausflug wert ist.

 

 

 

 

 

 

 

 


Sonntag 9.September 2018 erreichten wir wieder wohlbehalten unser Zuhause in Braunschweig.

Fazit : die Niederlande sind sehr sauber und bieten eine gute, aber nicht unbedingt preiswerte Infrastrukur für Wohnmobile. Für Fahrradfahrer ist das Land ein Traum. Auch wir werden, bedingt durch die Nähe (wir sind insgesamt ca. 1100 KM gefahren), die Niederlande bestimmt wieder ansteuern.

 

 

 

   
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